Social Trading

3 Min. Lesezeit
09.05.2019

Top Trader „DieDatenbankDE“ im Interview

Die ayondo Top Trader bilden das Herzstück der Social Trading Community. Durch das Veröffentlichen ihrer Handelsstrategie können Follower an dieser partizipieren und automatisch auf dem eigenen Handelskonto nachvollziehen. Im interview verrät uns ayondo Top Trader „DieDatenbankDE“ mehr über seine Handelsstrategie bei ayondo.

Top Trader „DieDatenbankDE“ im Interview

Die ayondo Top Trader bilden das Herzstück der Social Trading Community. Durch das Veröffentlichen ihrer Handelsstrategie können Follower an dieser partizipieren und automatisch auf dem eigenen Handelskonto nachvollziehen.

Bei der Auswahl des passenden Top Traders ziehen Follower viele Kriterien heran, eine wichtige Kennzahl für Follower ist jedoch zweifellos die erzielte Performance. Stolze 6% erzielte ayondo Top Trader „DieDatenbankDE“ im April – die höchste Performance unter unseren derzeitigen Level 5 Tradern.

Wir gratulieren zur Performance und zum kürzlichen Aufstieg ins fünfte und damit höchste Level der ayondo Trading Karriere ! Im interview verrät uns „DieDatenbankDE“ mehr über seine Handelsstrategie bei ayondo:

 

Wie sieht Ihre Handelsstrategie aus? Welche Produkte werden gehandelt?

Als wir im Jahr 2005 das „DieDatenbankDE“ Konzept entwickelt haben, stellten wir uns folgende Frage: Was muss ein Anlagekonzept können, um für die Ewigkeit zu funktionieren? Mit weniger wollten wir uns nicht zufriedengeben. Essentiell und unumstößlich mussten zwei Börsenweisheiten befolgt werden.

Die erste Weisheit, die den Unterschied vor allem in der langfristigen Aktienanlage ausmacht, lautet:

Gewinne laufen lassen und Verluste kappen.

Hört sich trivial an, ist aber schwer umzusetzen, besonders im diskretionären Handel. Diskretionär werden doch zu leicht Gewinner zu früh verkauft, Verluste „ausgesessen“ oder schlimmer noch im Verlustfall verbilligt, d.h. die Position wird vergrößert. Aber auch andere Fehlverhalten sind möglich, wie z.B. Panikverkäufe an schwachen Börsentagen.

Die zweite Weisheit lautet:

Diversifikation der Anlage

Es sollen also nicht eine, drei oder fünf Aktien gekauft werden, sondern ein ganzer Pool an Aktien soll gehandelt werden. Unser Backtesting liefert ein faszinierendes Ergebnis: Fast alle getesteten Aktien haben eine positive Performance, vorausgesetzt man verfolgt die Strategie langfristig.

Aber wenn es gelingt, ein Regelwerk festzulegen, das automatisch handelt und bei dem eben nicht diskretionär eingegriffen wird, so können viele Fallstricke der Aktienanlage umgangen werden. Um die Handelsregeln zu definieren, wurde monatelang recherchiert, Hunderte von Aktien untersucht, Daten bis ins Jahr 1998 zurück ausgewertet. Nach und nach entstand das Modell.

Jede Aktie in diesem Pool wird individuell und vollautomatisch überwacht. Es sollen nur Aktien im Aufwärtstrend gekauft werden. Jede Aktie hat die gleichen Ein- und Ausstiegskriterien, um Überoptimierung zu vermeiden.

Bausteine des Erfolges

Da wir jede Aktie individuell betrachten, wird der heterogenen Entwicklung der Aktien im Index Rechnung getragen. Vergleicht man die Datenbank mit dem Kauf eines ETFs erkennt man eine völlig unterschiedliche Gewichtung. Kommt es zu Schwierigkeiten bei einzelnen Werten (hier sei beispielhaft auf die gravierende Underperformance der Versorger in den letzten 10 Jahren hingewiesen) so werden diese über lange Zeiträume von der Datenbank nicht gekauft. In Indexprodukten wird diese schwache Performance aber komplett mitgetragen.

Die Datenbank ist eine defensive Langfrist-Methode und unterscheidet sich ganz erheblich von „Buy and Hold“. Aktien, die fallen werden verkauft bzw. erst gar nicht gekauft. Steigende Aktien werden langfristig begleitet und an Aktien in Seitwärtsbewegungen wird auch so lange wie möglich gehalten. Hier sollen die Dividenden über die Zeit retten. Da man eben nicht weiß wie die Aktie sich in der Zukunft entwickelt, gibt man ihr die Chance einen Aufwärtstrend auszubilden.

Die Investitionen werden stets gleich gewichtet. Wir geben jeder Aktie, die die „DieDatenbankDE“ als kaufenswert identifiziert die gleiche Chance einen Performance-Beitrag zu leisten. Jede Aktie wird mit gleicher Gewichtung gekauft, sollte es zu einem Absturz eines BigCaps kommen, leidet zwar der Index, in der „DieDatenbankDE“ Strategie wirkt es sich allerdings nicht besonders stark aus.

Es gibt einige Indizien die auf den langfristigen Erfolg der „DieDatenbankDE“ Strategie schließen lassen:

  • Die letzten 10 Jahre wurden erfolgreich umgesetzt.
  • Die Datenbank befolgt klare, erfolgversprechende Regeln.
  • Selbst Aktien mit schlechter Performance tragen ihren Deckungsbeitrag bei, wenn man sie lange genug handelt.
  • Dividenden retten uns über magere Zeiten.
  • Im Crash haben wir eine Investitionsquote von annähernd null.
  • Schwache Aktien werden über lange Zeiträume gemieden.

 

Wie gestaltet sich Ihr Risikomanagement?

Durch striktes Risikomanagement ist es uns in den letzten Jahren stets gelungen die Risikoparameter des Marktes zu schlagen. Diese sind insbesondere:

  DieDatenbankDE Germany30
Maximaler Drawdown                    13,76%                 23,30%
Monatliche Volatilität                     2,30%                   3,79%
Value at Risk                    3,41%                  6,57%

Hierfür sind zwei wesentliche Risikomanagement Tools verantwortlich:

  1. Jede Aktie in diesem Pool wird individuell und vollautomatisch überwacht und hat einen festen Stopp Loss.
  2. In bestimmten Börsenphasen werden Short Trades des Germany30 als Hedge eingesetzt.

 

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Die dargestellte Performance ist historisch und kein verlässlicher Indikator für eine zukünftige Wertentwicklung. Es ist möglich, dass Sie Ihr Investment nicht vollständig zurückerhalten. Diese Information stellt keine Investmentberatung oder Empfehlung dar.