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Gold – Analyse

Gold: Mehr als nur eine Bärenmarktrally?

Schlechter hätte der Jahresauftakt an den Aktienmärkten kaum ausfallen können. Eine tragfähige Bodenbildung ist bei den wichtigsten Indizes noch nicht in Sicht. „Sichere Häfen“ sind gefragt, Gold zählt zu den wenigen Gewinnern der vergangenen Wochen. Seit dem Tief von Mitte Dezember legte der Kurs um rund neun Prozent zu und eroberte in dieser Woche auch die fallende 200-Tage-Linie zurück. Wenig überraschend, denn einige wichtige Einflussfaktoren haben sich zuletzt positiv für das Edelmetall entwickelt.   Weiterlesen

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Was passiert am chinesischen Aktienmarkt?

In der westlichen Medienlandschaft stand der mögliche Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone in den vergangenen Wochen ganz klar im Vordergrund. Doch auch auf der anderen Seite des Globus ist derzeit eine Krise am köcheln, die auf die Portfolios von Investoren große Auswirkungen haben könnte.

Denn Chinas Aktienmarkt könnte sich laut der Meinung vieler Wirtschaftsexperten auf dem Weg in einen echten Absturz befinden. Die dortigen Aktienwerte sind innerhalb der vorigen fünf Wochen deutlich gefallen, nachdem sie sich zuvor bis auf ein Sieben-Jahres-Hoch bewegt hatten. Seit dem 12. Juni ist ihr Wert um etwa ein Drittel gesunken, was für echte Schockwellen durch die Märtke Chinas und anderer Länder sorgte. In knapp der Hälfte aller auf dem chinesischen Aktienmarkt gelisteten Firmen gilt derzeit weiterhin ein Handelsstopp.

Der Wirtschaftsjournalist der britischen Nachrichtenorganisation BBC, Robert Peston, warnte schon vor einer Woche, dass die Situation sehr ernst werden könnte. Er schrieb sogar, dass sie “sehr nach dem Wall Street Crash von 1929 riecht” und dass die negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum Chinas beträchtlich sein könnten.

Peking hat bereits eine Reihe an Maßnahmen eingeleitet, um den Absturz aufzuhalten und das Vertrauen in den Aktienmarkt wieder herzustellen. Die Zinssätze wurden zum vierten Mal dieses Jahr gesenkt, neue Aktienausstöße wurden bis auf Weiteres ausgesetzt und staatseigene Unternehmen wurden angewiesen, mehr Aktienanteile zu kaufen. Die chinesische Regierung hat auch versprochen, ausreichend Kredite zur Verfügung zu stellen, um den Märkten Aufschwung zu geben.

Eine Weile lang schienen diese Maßnahmen keine großen Auswirkungen zu haben, und die Aktienkurse gingen dennoch immer weiter in den Keller. Doch gegen Ende vergangener Woche fand plötzlich eine Kursumkehr statt, so dass die Frage nun im Raum steht, ob die Mini-Krise schon vorbei und damit alles wieder beim Alten ist.

Der Konsens unter den Analysten scheint aber zu sein, dass China noch nicht aus dem Gröbsten heraus ist und dass die Kursschwankungen durchaus noch weiter gehen könnten. “Ich sehe noch keine echte Verbesserung”, sagt zum Beispiel Christopher Balding, Professor der Volkswirtschaft an der Universität Peking. “In den nächsten ein, zwei Wochen steht sicherlich noch kein großer Umschwung an.”

Außerdem drängt sich die Frage auf, was passieren wird, sobald die Notfallmaßnahmen der chinesischen Regierung aufgehoben werden. Könnte das die Aktienkurse erneut auf Talfahrt schicken?

Sollte die Krise sich weiter einnisten, könnte das weitreichende Konsequenzen haben. Für ausländische Investoren ist gar nicht mal so sehr der Abschwung Chinas an sich der Hauptgrund zur Sorge – schließlich hat nicht jeder direkte Interessen im chinesischen Markt. Viele fragen sich eher, was die Nebeneffekte auf die globale Wirtschaftslage sein könnten, falls die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wirklich in eine Rezession geraten sollte.

Manche sagen, dass die überraschend heftige Antwort der chinesischen Regierung auf die Krise ein Warnzeichen dafür sein könnte, dass die wirtschaftliche Lage des Landes nicht so gesund ist, wie es nach außen oft dargestellt wird. Zudem könnte die Krise eine große Auswirkung auf das Konsumverhalten der Chinesen haben; mehr als 80 Prozent aller Investoren im chinesischen Markt sind Einzelpersonen.

Andere Experten sehen die Lage deutlich entspannter und glauben, dass selbst ein echter Kollaps des Aktienmarkts nicht notwendigerweise große Probleme für die chinesische Wirtschaft kreieren würde.

“Der Aktienmarkt ist zu klein, zu winzig, er ist vollkommen irrelevant”, sagt Chen Long, China-Experte bei Gavekal Dragonomics. “Aktien repräsentieren nur fünf Prozent der Vermögenswerte chinesischer Haushalte. Und überhaupt ist der Markt immer noch höher bewertet als vor einem Jahr.”

Bei der Investmentbank Goldman Sachs macht man sich sogar noch weniger Sorgen. Laut Business Insider schickte die Bank eine Nachricht an ihre Investoren, in der die Kursverfälle als “schnelle und heftige Korrektur” eines überbewerteten Marktes beschrieben wurden, die nun vorbei sei.

Was auch immer nun passiert, man darf davon ausgehen, dass sowohl Investoren und Politiker in den kommenden Wochen vor allem Griechenland im Rampenlicht belassen, mit einem halben Auge nun aber auf Peking schielen.

shenzhen

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