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Deutsche Bank – Aktienanalyse

Deutsche Bank: Auf Messers Schneide

Die Reaktion des Marktes auf die kürzlich gemeldeten Zahlen der Deutschen Bank fiel eindeutig aus: Um gut sechs Prozent rauschte der Wert in den Keller. Dabei beinhaltete die Bilanz durchaus auch einige Lichtblicke, die künftig noch an Bedeutung gewinnen könnten. Trader sollten sich den Wert genauer anschauen. Weiterlesen

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Deutsche Bank – Analyse

Deutsche Bank – die 52 Billionen Euro-Herausforderung

Der Absturz an den Aktienmärkten nimmt historische Ausmaße an, ein Ende der Talfahrt ist nicht in Sicht. Bewertungen und als solide eingestufte Unterstützungen spielen kaum noch eine Rolle, Flucht in Sicherheit lautet die Parole. Vor allem der Finanzsektor bereitet mal wieder Kopfzerbrechen, und die Aktie der Deutschen Bank spielt dabei die unrühmliche Hauptrolle. Weiterlesen

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Market View vom 20. Februar 2015

Apple mit sportlicher Ansage

Auch zum Wochenschluss bleibt der DAX in Lauerstellung knapp unter der 11.000er-Marke. Ob der Sprung über die runde Schwelle gelingen wird, hängt maßgeblich von den Verhandlungen mit Griechenland ab. Die Nervosität ist unverändert hoch. Der VDAX New als Angstbarometer der Börse steht mit rund 22 Punkten auf einem Niveau, von dem aus seit Ende Januar mehrfach ein starker Anstieg zu beobachten war. Neue Gerüchte gibt es mal wieder zu Apple. Angeblich will der Konzern bereits 2020 in den Markt für Elektroautos einsteigen. Inzwischen sollen rund 200 Mitarbeiter an dem Projekt arbeiten. Die Aktie zeigt sich noch unbeeindruckt und erreichte am Donnerstag kurzzeitig eine frische Bestmarke.

RWE als mahnendes Beispiel

Ganz allmählich rückt die Dividendensaison in den Fokus. Mit rund 29,6 Mrd. Euro schütten die DAX-Konzerne so viel aus wie nie zuvor. Auch wenn die Renditen bei einigen Aktien sehr verlockend sind, sollten Anleger genau aufpassen. Bestes Beispiel ist RWE. In den vergangenen zehn Jahren hat der Versorger die Ausschüttung vier Mal erhöht (2004, 2005, 2006 und 2008), zwei Mal blieb sie gegenüber dem Vorjahr unverändert (2010 und 2012) und ebenfalls vier Mal mussten sich Anleger mit einer geringeren Gewinnbeteiligung zufrieden geben (2007, 2009, 2011 und 2013). Die niedrigste Dividende gab es in diesem Zeitraum nach der Hauptversammlung im vergangenen Jahr. Mitte April 2014 schüttete der DAX-Konzern eine auf 1,00 Euro je Aktie halbierte Dividende aus. Entscheidend ist aber die Frage, wie oft die Papiere den Dividendenabschlag wieder aufholten. Daten von boersengefluester.de zeigen: In den vergangenen zehn Jahre war dies nur 2005/06, 2006/07, 2009/10 sowie 2013/14 der Fall.

DAX-Aktien: Faktencheck Performance

Wichtig ist somit nicht nur die Dividendenrendite, sondern vor allem auch die Kursentwicklung. Im Mittelpunkt steht also die Frage, ob die Aktie den Dividendenabschlag nach einer Hauptversammlung bis zum nächsten Aktionärstreffen wieder aufgeholt hat oder nicht. Erst die echte Performance zeigt eindeutig, ob und wenn ja wie viel man als Anleger verdient hat. Für den Zeitraum von 2006 bis 2014 fällt die Bilanz für die 30 DAX-Aktien recht durchwachsen aus. Kein Blue Chip holte in der betrachteten Periode den Dividendenabschlag immer auf. Zu den besten Titeln zählen Beiersdorf und Linde. Lediglich zwischen 2008/09 mussten Anleger bei den beiden Werten Verluste hinnehmen  – eine Ausnahme im DAX. Jeweils zwei negative Zeiträume weisen BASF, Bayer, BMW, Continental, Deutsche Post, Fresenius, Henkel, Münchener Rück, Siemens und VW auf. Commerzbank, K+S sowie RWE sind hingegen mit fünf negativen Perioden die größten Enttäuschungen.

Wann bricht der Euro aus?

Seit Ende Januar pendelt die Gemeinschaftswährung in einer auffällig kleinen Handelsspanne zwischen 1,125 bis 1,15 USD. Mit dem für heute angesetzten Treffen der Eurofinanzminister am Nachmittag sowie einigen Konjunkturdaten könnten die Bewegungen wieder größer ausfallen. Um 9.30 Uhr steht der Einkaufsmanagerindex für die Industrie Deutschlands auf der Liste. Im Februar soll der Index von 50,9 auf 51,5 Zähler geklettert sein. Werte oberhalb der 50er-Marke deuten ein Wachstum des Sektors an. Das Barometer für die Industrie der Euro-Zone folgt um 10 Uhr. Dabei wird ein Anstieg von 51 auf 51,4 Punkte erwartet. Den Zahlenreigen dieser Woche beschließt um 15.45 Uhr der Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie für Februar.

Die oben erwähnten Markteinschätzungen und Inhalte spiegeln ausschließlich die Meinung des Autors wider und nicht die von ayondo. Dieser Service ist ausschliesslich zu Informationszwecken bestimmt und stellt keine Beratung oder Investmentempfehlung dar.

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Market View vom 17. Februar 2015

Kaum Nervosität am Devisen- und Goldmarkt

In der Causa Griechenland zeichnet sich weiterhin keine Lösung ab. Bis zum Ende der Woche hat Athen nun Zeit, eine Verlängerung des aktuellen Hilfsprogramms zu beantragen. In einem solchen Umfeld bleibt ein nachhaltiger Ausbruch beim DAX über die 11.000er-Marke vorerst unwahrscheinlich. Besonders Finanzwerte leiden unter der anhaltenden Hängepartie, nachdem Deutsche Bank und Commerzbank gestern noch zu den größten Gewinnern zählten. Wesentlich entspannter reagiert man am Devisenmarkt auf die politische Entwicklung. Ein endgültiges Scheitern der Schuldengespräche wird offenbar nicht erwartet, der Euro notiert mit 1,135 Dollar deutlich über dem Ende Januar erreichten Tief von 1,11 Dollar. Auch Gold als sicherer Hafen ist nicht gefragt, die Feinunze testet das Monatstief um 1216 Dollar. Weiterlesen

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Market View vom 10. Februar 2015

Bechtle – Rally vor dem Ende?

Rund 20 Prozent in zwei Monaten sind auch für eine TecDAX-Aktie bemerkenswert. Anleger die bei Bechtle Mitte Dezember eingestiegen sind, können sich glücklich schätzen. Zuletzt knickte der Wert nach Vorlage der vorläufigen Zahlen für 2014 aber deutlich ein. Eröffnet sich nun eine gute Nachkaufchance? Auf den ersten Blick enttäuschte besonders die Gewinnentwicklung. Nach Informationen von boersengefluester.de hängt die Lücke mit Bonuszahlungen für die Mitarbeiter – etwa in Form eines Gratis-Tablets – zusammen. Bereinigt um diese sicher nicht jährlich stattfindende Sonderaktion dürfte Bechtle dagegen die Erwartungen erfüllt haben. Eine Einschätzung für 2015 hat das Management noch nicht offiziell vorgelegt. Bechtle wird derzeit mit dem Faktor zwölf auf das für 2015 zu erwartende EBIT gehandelt. Cancom kommt auf ein Multiple von rund 13,5. Auch mit Blick auf das KBV sieht die Bechtle-Aktie derzeit etwas attraktiver aus. Unter dem Strich sind aber beide Papiere inzwischen ordentlich bewertet, Neueinsteiger sollten eine Korrektur abwarten. Weiterlesen

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Market View vom 30. Januar 2015

Banken im Blick

Der starke Dollar scheint zunehmend die US-Konzerne zu belasten. Selbst Giganten wie Google setzt der Wechselkurs inzwischen zu. Zwar erzielte der Internetkonzern auch im Schlussquartal einen Milliardengewinn, blieb aber unter den Erwartungen der Analysten. Besser lief es hingegen für Amazon. Hier waren die Prognosen nach den Enttäuschungen in den vergangenen Monaten ohnehin geringer, umso erfreuter reagierten Anleger über den stärker als erwarteten Gewinnanstieg. Schlechte Nachrichten kommen hingegen von den europäischen Finanzhäusern. Gerüchten zufolge soll die Kapitalerhöhung bei der italienischen Monte dei Paschi größer ausfallen als bisher erwartet. In der zweiten Reihe steht die Aareal Bank im Blick. Angeblich will die aus mehreren Großaktionären bestehende Aareal Holding Verwaltungsgesellschaft komplett aussteigen. Zumindest für den Gesamtmarkt zeichnet sich nach den guten Vorgaben eine freundliche Eröffnung ab, der DAX wird knapp unter dem Rekordhoch erwartet. Weiterlesen

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Market View vom 29. Januar 2015

Deutschlands Nummer 1 überrascht

So mancher Aktionär der Deutschen Bank wird sich heute wohl verwundert die Augen reiben. Der heimische Branchenprimus übertraf mit seiner Bilanz die Erwartungen der Analysten. Weniger Belastungen aus Rechtsstreitigkeiten und solide Ergebnisse im Investmentbanking führten zu einem Nettogewinn im vierten Quartal von 441 Mio. Euro. Auch Infineon punktete mit seinen Zahlen und traut sich dank der Euro-Abwertung für das Geschäftsjahr 2014/15 mehr zu. Bereits gestern lieferte auch Facebook eine ordentliche Bilanz ab. Heute stehen die Zahlen von Google und Amazon im Fokus. Unter dem Strich wären dies eigentlich gute Vorgaben für den DAX. Deutliche Verluste im späten Geschäft an der Wall Street und die unsichere Lage in Griechenland belasten aber die Stimmung. Weiterlesen