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Dow Jones – Analyse

US-Aktien: Gewitterwolken am Westhorizont 

Während sich der DAX bereits im Korrekturmodus befindet, sind Investoren an der Wall Street noch bester Laune. Eine bekannte Börsenregel lautet aber: Zum Ausstieg wird nicht geklingelt. Gerade nach der jüngsten Rekordserie beim Dow Jones erscheint eine Atempause überfällig. Auch ein größerer Rückschlag wäre nicht überraschend. Weiterlesen

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Amazon – Analyse

Amazon greift nach den nächsten Milliardenmärkten – wie geht es weiter?

Der Name Amazon steht vor allem für Bücher, Elektronik und Filme, die Kunden beim Online-Einzelhändler bestellen. In den vergangenen Jahren ist der Konzern kräftig gewachsen, schon jetzt liegt der Marktanteil im zukunftsträchtigen E-Commerce-Geschäft bei 34 Prozent. Weiterlesen

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Telekom – Aktienanalyse

Deutsche Telekom: Milliardendeal könnte Befreiungsschlag einleiten

So mancher Telekom-Aktionär reibt sich derzeit wohl verwundert die Augen: Zuletzt kletterte der DAX-Wert knapp über die Hochpunkte aus 2015 und ist damit so teuer wie seit 2002 nicht mehr. Die einst unliebsame Tochter T-Mobile US sorgt für reichlich Fantasie. Weiterlesen

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Market View vom 12. Februar 2015

Commerzbank zieht nach

Ende Januar meldete die Deutsche Bank anders als erwartet keine roten Zahlen für 2014, und auch die Commerzbank überrascht heute durchaus positiv. Die Frankfurter legten weniger Geld für faule Kredite zur Seite, entsprechend kräftig kletterte das operative Ergebnis auf gut eine Mrd. Euro. Vorbörslich zieht der Kurs deutlich an, mit Platz 26 im Performance-Ranking seit Jahresbeginn besteht zugleich noch viel Nachholpotenzial. Credit Suisse sowie Societe Generale konnten hingegen die Erwartungen nicht erfüllen. Der DAX sollte zunächst dank guter Vorgaben freundlich in den Handel starten. Einige Konjunkturdaten dürften für Bewegung sorgen. Um 11 Uhr wird die Industrieproduktion der Euro-Zone veröffentlicht. Laut Schätzungen ist sie im Januar um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Stark im Fokus der Investoren werden um 14.30 Uhr die US-Einzelhandelsumsätze stehen sowie die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

K+S in der Favoritenrolle

Im vergangenen Jahr reichten Kursgewinne von 19,6 Prozent bei der Aktie von Fresenius Medical Care für den Spitzenplatz unter den 30 DAX-Werten. Ein Jahr zuvor war die Messlatte wesentlich höher, als bester Wert verteuerte sich 2013 Continental um rund 82 Prozent. Auch in diesem Jahr könnten ähnliche Niveaus erreicht werden, wenn die gute Stimmung anhält. Deutsche Telekom, Daimler sowie K+S liegen mit rund 20 Prozent auf den ersten drei Plätzen. Nicht selten entwickeln sich die Outperformer zum Jahresauftakt auch in den Folgemonaten deutlich besser.  Besonders der Kasseler Düngemittelkonzern glänzt nach der schwachen Performance in den vergangenen Jahren mit Relativer Stärke. Überraschend gute Zahlen im letzten Quartal lassen berechtigte Hoffnung aufkommen, zudem profitiert K+S vom Unglück des russischen Konkurrenten Uralkali, bei dem vier Prozent der globalen Produktion ausfallen. Gewinnüberraschungen sind wegen dem schwachen Euro und niedriger Energiekosten durchaus möglich, ab 2016 soll zudem die Mine in Kanada in Betrieb gehen. In einem Monat werden die Zahlen für 2014 und der Ausblick erwartet.   Weiterlesen

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Market View vom 22. Januar 2015

Historisches Ereignis und seine Folgen

Vor einer Woche versetzte bereits die Schweizer Nationalbank die Märkte in Unruhe, ähnlich turbulent dürfte es heute aber nicht werden. Zumindest der Schweizer Aktienmarkt hat sich von dem Absturz noch nicht erholt und droht auf neue Tiefpunkte zu fallen. In dem 20 Werte umfassenden Leitindex SMI verzeichnen nahezu alle Mitglieder herbe Verluste. Die Folgen aus der Notenbankentscheidung sind aber sehr unterschiedlich. Während bei Uhrenherstellern wie Swatch der stärkere Franken fast eins zu eins auf die Herstellungskosten durchschlägt, halten sich die Auswirkungen für andere Branchen wohl in Grenzen. Bereits seit Jahren haben viele Konzerne durch erhöhte Produktion im Ausland das Währungsrisiko verringert. Dazu zählt der Industriekonzern ABB sowie der Lebensmittelgigant Nesté. Die beiden Pharmaunternehmen Roche und Novartis haben einen Auslandsanteil von über 95 Prozent und nur ihren Hauptsitz in der Schweiz. Kaum betroffen sein dürfte auch die Swisscom. Bei den global agierenden Unternehmen wirkt sich die Aufwertung daher kaum negativ auf die Marge aus und verschlechtert nicht die Wettbewerbsfähigkeit. Weiterlesen

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Market View vom 15. Mai 2014

Auf der Insel brummt der Motor

Wer dreht zuerst an der Zinsschraube, die Fed oder die Bank of England? An den Aktien- und Devisenmärkten werden bereits seit Wochen entsprechende Wetten eingegangen. Und die frischen Konjunkturzahlen von der Insel können sich erneut sehen lassen. Die Notenbanker erhöhten ihre BIP-Projektionen auf 3,4 Prozent für 2014 und 2,9 Prozent im kommenden Jahr. Auch der Arbeitsmarkt läuft rund, die Quote von 6,8 Prozent liegt auf dem niedrigsten Niveau seit fünf Jahren. Zugleich kletterte das Lohnwachstum zuletzt kräftig und liegt erstmals seit 2010 oberhalb der Inflationsrate von 1,6 Prozent. Die gute Wirtschaftsentwicklung dürfte daher auch in den Portmonees ankommen, was gute Nachrichten für den Binnenkonsum sind. Hält die Tendenz an, könnte im ersten Quartal 2015 die Zinswende eingeläutet werden. Beste Aussichten für das britische Pfund. Gegenüber dem Dollar liegt der Kurs nahe dem vier-Jahreshoch, zum Euro zeigt der Chart ein 16-Monatshoch. Weiterlesen

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Market View vom 14. Mai 2014

DAX-Aufstieg für Airbus überfällig – wenn da nicht…

Eigentlich wäre der Airbus Group (früher EADS) ein Platz im DAX sicher. Mit einem Börsenwert von knapp 39 Mrd. Euro bringt der Konzern mehr Gewicht auf die Börsenwaage als Beiersdorf und Fresenius zusammen. Da die Börsenumsätze aber überwiegend über die Pariser Heimatbörse laufen, bleibt den Titeln der Aufstieg verwehrt. Mit einer Gewichtung von 9,7 Prozent geben die Aktien zumindest wesentlich die Richtung für den MDAX vor. Die jüngst gemeldeten Zahlen fielen dank einiger bilanzieller Effekte ordentlich aus, der Ausblick wurde bestätigt. Dividendenjäger werden aber kaum Interesse an der Aktie finden. Auch wenn für 2013 die Ausschüttung von 0,60 auf 0,75 Euro je Aktie erhöht wird, fällt die Verzinsung mit 1,5 Prozent sehr mager aus. Nicht gerade verführerisch ist  zudem das 2015er-KGV von 14. Zumindest mit Blick auf die Relation von Börsenwert zu den für das laufende Jahr prognostizierten Umsätzen von erneut rund 59 Mrd. Euro wird jedoch deutlich, dass Airbus relativ moderat bewertet ist. Jeder Euro Erlös wird am Kapitalmarkt derzeit nur mit etwa 65 Cent eingestuft. Weiterlesen