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Commerzbank – Aktienanalyse

Trump befeuert die Commerzbank-Rally

In den vergangenen Wochen haben sich Aktionäre der Commerzbank wohl mehrfach ungläubig die Augen gerieben: Seit dem Tief von Ende Juli legte der Kurs um knapp 50 Prozent zu, die Commerzbank-Aktie zählt wieder zu den Performance-Siegern im DAX. Doch wie nachhaltig ist die Rally? Weiterlesen

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VW – Analyse

VW: Schlüsselmarke rückt näher

Auf der Hauptversammlung am 22. Juni legte Volkswagen-Chef Matthias Müller die Messlatte sehr hoch: „Wir haben den Startschuss gegeben für den größten Veränderungsprozess in der Geschichte von Volkswagen“, sagte der Konzernlenker. Einen kleinen Prestigeerfolg erzielten die Wolfsburger bereits im Sommer. Dank eines Umsatzwachstums von knapp zwei Prozent auf rund 57 Mrd. Euro ist Volkswagen im zweiten Quartal am Dauerrivalen Toyota vorbeigezogen. Sowohl beim Absatz wie auch beim Gewinn liegen die Koreaner aber weiterhin klar in Führung. Weiterlesen

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Wie sich die die Turbulenzen des chinesischen Aktienmarktes auf Investoren auswirken

Weltweit mussten Aktienmärkte in den letzten Tagen so einiges einstecken. Am Montag, den 24.08.2015 sahen wir einen massiven Rückgang von Aktienpreisen rund um den Globus. Den Anfang machte der chinesische Leitindex Shanghai Composite Index mit einem Rückgang von 8.5%.

Der Rest der Asien-Pazifik Region folgte sogleich. Aktien in Japan, Südkorea und Australien mussten alle einstecken bevor die Märkte in Europa und den USA fielen. Die Medien bezeichneten diesen Tag als „Black Monday“ in Anbetracht der weltweiten Aktienverkäufe.

Dienstag mussten die asiatischen Aktien einen ähnlich vernichtenden Schlag  hinnehmen, während die USA ebenfalls einen starken Rückgang verzeichnen mussten. Europäische Märkte schienen die Unruhen gelassen hinzunehmen und starteten eine Rallye als die chinesische Zentralbank die Zinssätze um 0.25 Prozentpunkte senkte.

Aber führt diese Bewegung zu einer Beruhigung der Märkte oder steht uns noch mehr Volatilität in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten bevor? Im Weiteren betrachten wir wie die Krise entstand und was die Zukunft für Investoren in globalen Aktien bereithalten könnte.

Wie alles begann

Die Turbulenzen dieser Woche begannen in China, dessen Aktienmarkt in den letzten Monaten eine Serie starker Rückgänge erleiden musste. Seit Mitte Juni hat sich der Wert des Leitindexes halbiert und entfachte somit Ängste um die wahre Gesundheit der chinesischen Wirtschaft.

In der Tat gab es einige beunruhigende Anzeichen dass sich die Wirtschaft Chinas verlangsamt wie zum Beispiel der erst kürzliche Rückgang der Exporte. Viele nehmen an, dass sich Chinas Wirtschaft in einer weit schlechteren Verfassung befindet als Beijing es nach außen publiziert.

Wegen Chinas zentraler Rolle im Welthandel führten eben diese Ängste zu globalen Aktienverkäufen. Sollte China mit der zweitgrößten Wirtschaft und als zweitgrößter Importeur von Gütern und kommerziellen Dienstleistungen in Schwierigkeiten geraten, betrifft uns dies alle.

Was tut China, um die Situation zu kontrollieren?

Als die chinesischen Märkte im frühen Sommer eine erste Serie schwerer Verluste trafen, ergriff die Regierung einige Maßnahmen um diese aufzuhalten. Es brauchte Großinvestoren, die Aktien kaufen und Börsengänge mussten eingestellt werden.

Während diese Maßnahmen für etwas Entspannung sorgten, zeigte sich einmal mehr das hässliche Gesicht der Sorge um die Wirtschaft und Beijing entschied sich zu einem dramatischen Schritt: der Abwertung der nationalen Währung um Exporte in die Höhe zu treiben und das Vertrauen der Investoren wieder herzustellen.

Wie die vergangen dunklen Tage für die Finanzmärkte zeigten hat dies, zumindest kurzfristig, eher zu einer weiteren Verunsicherung über die Wachstumsaussichten Chinas geführt. Selbst Investitionen durch Pensionsfonds, die gewährt wurden, konnten die Talfahrt nicht beenden.

Die letzte Maßnahme war eine Senkung der Zinssätze. Auf den ersten Blick schien diese Maßnahme Investoren zu beruhigen und einen Aufschwung der globalen Aktienpreise zu bewirken. Diese Rallye hielt jedoch nur kurzzeitig und einmal mehr befinden sich die Aktienpreise im Fall und folgen einigen sehr stark volatilen Handelssessions.

Ist es denn wirklich so schlimm?

Während einige Medien die Lage als schlimm und aussichtlos beschreiben, gibt es viele Analysten, Kommentatoren und Wirtschaftsexperten, welche die Situation nicht ganz so schlimm einschätzen wie sie scheint. Sie gehen lediglich von einer Korrektur des chinesischen Aktienmarktes aus.

Sie weisen darauf hin, dass der Markt, der sich im letzten Jahr mehr als verdoppelt hat,  eigentlich überteuert war. Außerdem wird angemerkt, dass der aktuelle Rückgang der chinesischen Aktienpreise ausländische Investoren nicht wirklich beeinflussen wird, da diese nur geringe direkte Investments im Shanghai Composite Index besitzen.

Tatsächlich besteht ein Großteil der Investoren, die in  chinesische Aktien investieren aus Kleinanlegern, was die negative Stimmungslage noch einmal verstärkt und somit zu einer Verzerrung der tatsächlichen Wirtschaftsdaten führt. Panik kann die Richtung der Aktienpreise wesentlich beeinflussen. Ein Rückgang an den Märkten bedeutet also nicht gleich die Entstehung einer Wirtschaftskrise.

In einem Interview mit der Washington Post sagte Wei Wei, ein Analyst von Huaxi Securities in Shanghai: „Es ist eine Sache von Vertrauen, es steht nicht so schlecht um die chinesische Wirtschaft wie die Menschen denken. Sie reagieren über. Der Rückgang des Aktienmarkts reflektiert die Erwartungen der Menschen.

Eine ähnliche Situation erlebt man rund um den Globus. Investoren sind über den potenziellen Einfluss einer schwächeren chinesischen Wirtschaft auf die globale Wirtschaft besorgt. Sie verkaufen ihre Aktien in einer Bewegung, die vor allem von Angst geprägt ist.

Die gegenwärtige Panik ist hauptsächlich „made in China“ sagt Julian Jessop, globaler Chefökonom von Capital Economics. „ Aktuelle Daten anderer bedeutenden Wirtschaften sind allgemein gut und die Angst vor einer globalen Konjunkturschwäche ist nur wenig zu rechtfertigen.

Was hält die Zukunft für die Aktienmärkte bereit?

Die Frage, die den meisten Investoren auf der Zunge liegt ist: Wie lange wird die Volatilität anhalten und wie weit werden die globalen Aktien fallen? Leider kann diese Frage niemand mit Gewissheit beantworten und es gibt gewiss diejenigen die erwarten, dass es ein holpriger Weg sein wird.

Michael Hewson, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets sagt die Stimmung bleibt „außergewöhnlich empfindlich“, was bedeutet „signifikante Preisschwankungen“ könnten in den nächsten Tagen folgen. Unterdessen sagt David Buik, ein Marktanalyst von Panmure Gordon zur Daily Mail, dass er annimmt die Zustände werden bis zum Ende des Jahres „stark volatil bleiben“.

Es gibt andere, die die Zukunft optimistischer sehen und die denken, dass der Sturm sich früher oder später legen wird. Wenn schon nicht in China, dann zumindest in Europa und den USA.

„Wir sind der Meinung, dass sich die Welt innerhalb der letzten paar Wochen nicht fundamental verändert hat und wir sehen keinen anhaltenden Aktienverkauf an den westlichen Märkten.“ sagt Philip Shaw, ein Ökonom von banking group Investec zur Daily Mail.

Natürlich gibt es einige die denken jetzt wäre der ideale Zeitpunkt um Aktien zu kaufen, vor allem die des Shanghai Composite Index, weil diese zurzeit sehr billig gehandelt werden.  Ein Einstieg zum jetzigen Zeitpunkt erfordert jedoch einiges an Mut.

Die oben erwähnten Markteinschätzungen und Inhalte spiegeln ausschließlich die Meinung des Autors wider und nicht die von ayondo. Dieser Service ist ausschliesslich zu Informationszwecken bestimmt und stellt keine Beratung oder Investmentempfehlung dar.

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Trader Tuesday – RBS Group

Über Nacht wurde die Nachricht veröffentlicht, dass die britische Regierung 5,2% der RBS Group-Aktien zu einem Preis von 330 Pence verkauft hat. Der gestrige Kurs schloss bei 337 Pence. Nachdem in verschiedenen Medien bereits darüber berichtet wurde, kam der Verkauf nicht überraschend, und wurde im Vorfeld mitgeteilt. Doch was bedeutet das für die Zukunft der RBS Group?

Grundsätzlich lässt sich der Beginn des Entkopplungsprozesses vom Rettungspaket der britischen Regierung, vor dem Hintergrund der Finanzkrise im Jahr 2008, als positiv bewerten.

Es muss außerdem betont werden, dass der Übergang von einem Unternehmen, dessen Aktien in überproportionaler Höhe einer Regierung gehören zu einer vollständigen Aktiengesellschaft einen langen und mühsamen Weg bedeutet. Es wird voraussichtlich rund vier Jahre dauern den kompletten Verkauf der Aktien zu vollziehen.

Senior Trader, Jordan Hiscott

Die oben erwähnten Markteinschätzungen und Inhalte spiegeln ausschließlich die Meinung des Autors wider und nicht die von ayondo. Dieser Service ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und stellt keine Beratung oder Investmentempfehlung dar.

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Was passiert am chinesischen Aktienmarkt?

In der westlichen Medienlandschaft stand der mögliche Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone in den vergangenen Wochen ganz klar im Vordergrund. Doch auch auf der anderen Seite des Globus ist derzeit eine Krise am köcheln, die auf die Portfolios von Investoren große Auswirkungen haben könnte.

Denn Chinas Aktienmarkt könnte sich laut der Meinung vieler Wirtschaftsexperten auf dem Weg in einen echten Absturz befinden. Die dortigen Aktienwerte sind innerhalb der vorigen fünf Wochen deutlich gefallen, nachdem sie sich zuvor bis auf ein Sieben-Jahres-Hoch bewegt hatten. Seit dem 12. Juni ist ihr Wert um etwa ein Drittel gesunken, was für echte Schockwellen durch die Märtke Chinas und anderer Länder sorgte. In knapp der Hälfte aller auf dem chinesischen Aktienmarkt gelisteten Firmen gilt derzeit weiterhin ein Handelsstopp.

Der Wirtschaftsjournalist der britischen Nachrichtenorganisation BBC, Robert Peston, warnte schon vor einer Woche, dass die Situation sehr ernst werden könnte. Er schrieb sogar, dass sie “sehr nach dem Wall Street Crash von 1929 riecht” und dass die negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum Chinas beträchtlich sein könnten.

Peking hat bereits eine Reihe an Maßnahmen eingeleitet, um den Absturz aufzuhalten und das Vertrauen in den Aktienmarkt wieder herzustellen. Die Zinssätze wurden zum vierten Mal dieses Jahr gesenkt, neue Aktienausstöße wurden bis auf Weiteres ausgesetzt und staatseigene Unternehmen wurden angewiesen, mehr Aktienanteile zu kaufen. Die chinesische Regierung hat auch versprochen, ausreichend Kredite zur Verfügung zu stellen, um den Märkten Aufschwung zu geben.

Eine Weile lang schienen diese Maßnahmen keine großen Auswirkungen zu haben, und die Aktienkurse gingen dennoch immer weiter in den Keller. Doch gegen Ende vergangener Woche fand plötzlich eine Kursumkehr statt, so dass die Frage nun im Raum steht, ob die Mini-Krise schon vorbei und damit alles wieder beim Alten ist.

Der Konsens unter den Analysten scheint aber zu sein, dass China noch nicht aus dem Gröbsten heraus ist und dass die Kursschwankungen durchaus noch weiter gehen könnten. “Ich sehe noch keine echte Verbesserung”, sagt zum Beispiel Christopher Balding, Professor der Volkswirtschaft an der Universität Peking. “In den nächsten ein, zwei Wochen steht sicherlich noch kein großer Umschwung an.”

Außerdem drängt sich die Frage auf, was passieren wird, sobald die Notfallmaßnahmen der chinesischen Regierung aufgehoben werden. Könnte das die Aktienkurse erneut auf Talfahrt schicken?

Sollte die Krise sich weiter einnisten, könnte das weitreichende Konsequenzen haben. Für ausländische Investoren ist gar nicht mal so sehr der Abschwung Chinas an sich der Hauptgrund zur Sorge – schließlich hat nicht jeder direkte Interessen im chinesischen Markt. Viele fragen sich eher, was die Nebeneffekte auf die globale Wirtschaftslage sein könnten, falls die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wirklich in eine Rezession geraten sollte.

Manche sagen, dass die überraschend heftige Antwort der chinesischen Regierung auf die Krise ein Warnzeichen dafür sein könnte, dass die wirtschaftliche Lage des Landes nicht so gesund ist, wie es nach außen oft dargestellt wird. Zudem könnte die Krise eine große Auswirkung auf das Konsumverhalten der Chinesen haben; mehr als 80 Prozent aller Investoren im chinesischen Markt sind Einzelpersonen.

Andere Experten sehen die Lage deutlich entspannter und glauben, dass selbst ein echter Kollaps des Aktienmarkts nicht notwendigerweise große Probleme für die chinesische Wirtschaft kreieren würde.

“Der Aktienmarkt ist zu klein, zu winzig, er ist vollkommen irrelevant”, sagt Chen Long, China-Experte bei Gavekal Dragonomics. “Aktien repräsentieren nur fünf Prozent der Vermögenswerte chinesischer Haushalte. Und überhaupt ist der Markt immer noch höher bewertet als vor einem Jahr.”

Bei der Investmentbank Goldman Sachs macht man sich sogar noch weniger Sorgen. Laut Business Insider schickte die Bank eine Nachricht an ihre Investoren, in der die Kursverfälle als “schnelle und heftige Korrektur” eines überbewerteten Marktes beschrieben wurden, die nun vorbei sei.

Was auch immer nun passiert, man darf davon ausgehen, dass sowohl Investoren und Politiker in den kommenden Wochen vor allem Griechenland im Rampenlicht belassen, mit einem halben Auge nun aber auf Peking schielen.

shenzhen

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Facebook

Mit dem bisherigen Höchstkurs schloss die Facebook-Aktie gestern bei stolzen 90,22$: Der Wert des Social Media Giganten wird auf 253$ Milliarden geschätzt. Aber wie hat Facebook das gemacht?

Rückblick: Im Dezember 2012 fiel die Facebook-Aktie auf einen Wert von 17,50$, also etwa 20$ unter deren Wert bei Börsengang. Ein Tech-Unternehmen mit einem solch dramatischen Fall des Aktienwertes jenseits dessen Startpreises gab es bis dahin noch nie. Der Ausgangspunkt für diese negative Performance ist im Bereich der mobilen Werbung zu finden. Facebook versäumte zu diesem Zeitpunkt hieraus Nutzen zu schlagen. Die Entwicklung zu einem Unternehmen, welches mittlerweile mit 87 fachen des Gewinns an den Märkten bewertet wird, resultiert aus einem kompletten Wandel in der mobilen Werbung. Mittlerweile stammen 66% aller Werbeeinnahmen aus diesem Bereich.

Und was hält die Zukunft bereit? Bekannterweise besitzt Facebook die Plattform Instagram zum Teilen von Fotos und Videos,, den Messager Whatsapp sowie das Virtual-Reality-Unternehmen Oculus.

Facebook

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