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Apple – Wunschanalyse

Apple: Opfer des eigenen Erfolgs

Auf den ersten Blick sind die Gewinne der Apple-Aktie seit Jahresbeginn von rund zwölf Prozent recht ordentlich, vor allem im Vergleich zum Gesamtmarkt. Unter den 30 Mitgliedern im Dow Jones liegen die Papiere unter den Top 12. Richtig ist allerdings auch, dass die Outperformance zeitweise wesentlich höher war. Die Korrektur im Spätsommer von kurzzeitig knapp 30 Prozent ausgehend vom Hoch sorgt weiterhin für Verunsicherung. Zuletzt erholte sich der Kurs und steht wieder an der  200-Tage-Linie. Entwarnung kann aber noch nicht gegeben werden. Weiterlesen

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Trader Tuesday – Apple

Apple’s gigantischer Aufschwung, sowohl bei der Popularität der Produkte als auch bei den Aktienpreisen kann nur mit einem Wort beschrieben werden: Unvergleichlich.

Um genau zu sein, ist die Apple Aktie seit 2005 auf 118$ gestiegen – ein Anstieg um 1890%. Sogar unter den hochpreisigen Technologieaktien sticht die Apple Aktie doch besonders hervor.

Noch erstaunlicher  ist, dass der Grund für den starken Wertzuwachs nicht etwa im Kerngeschäft von Apple, Computer und Laptops, liegt, sondern viel mehr durch die unglaubliche Nachfrage nach dem Apple iPhone, dem iPad und seit kurzem auch dem revolutionierten iTunes zustande kommt.

Aber hat Apple schon den Gipfel der Produktpalette erreicht?

Vor kurzem ist der Aktienpreis von einem Allzeithoch von 124$ auf 110$ gefallen. Dies liegt daran, dass das neue Flagship Produkt, die Apple iWatch, entgegen der Erwartungen, bei den Kunden nicht besonders gut ankam.

Dennoch ist es zu früh, Apple als eines der führenden Technologieunternehmen abzuschreiben – es bleibt abzuwarten, wie Apple mit der Herausforderung ein neues Flagship Produkt zu entwickeln umgeht. Dies könnte sich als schwieriger erweisen als ursprünglich gedacht.

Senior Trader, Jordan Hiscott

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Die oben erwähnten Markteinschätzungen und Inhalte spiegeln ausschließlich die Meinung des Autors wider und nicht die von ayondo. Dieser Service ist ausschliesslich zu Informationszwecken bestimmt und stellt keine Beratung oder Investmentempfehlung dar.

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Trader Dienstag – Apple Aktie

Heute Abend wird Apple die neuesten Quartalszahlen veröffentlichen. In Anbetracht der 6% Rally in der letzten Woche sind die Erwartungen dementsprechend positiv.

Nach den gesunkenen Kursen an der chinesischen Börse, wird es spannend sein zu sehen, ob die Verkaufszahlen davon beeinflusst wurden.

Von Bedeutung werden auch die Absätze der Apple Watch sein.  Die Zahlen beinhalten jedoch nur die ersten 2 Verkaufswochen der Apple Watch, in denen die Nachfrage vermutlich am höchsten war. Berichten zufolge seien die bisherigen Verkaufszahlen eher enttäuschend gewesen, daher sollten Prognosen für die Verkaufszahlen weiterhin verfolgt werden.

Die Bekanntgabe der Quartalszahlen ist ein großes Ereignis und nicht selten wurden wir positiv überrascht. Obwohl ich selber ein großer Fan dieses Unternehmens bin, würden mich weniger glanzlose Zahlen nicht überraschen.

Apple

Viel Glück,

Vinay
Senior Trader

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Market View vom 26. Februar 2015

Bilanzen geben die Richtung vor

Nach der ruhigen Entwicklung am Mittwoch könnte heute wieder etwas mehr Schwung in die Kurse kommen. In Deutschland nimmt die Berichtssaison an Fahrt auf. Die Allianz steigerte ihren Gewinn im abgelaufenen Jahr nicht so stark wie erhofft und kann am Markt auch mit der Rekorddividende von 6,85 Euro je Aktie nicht punkten. Besser ist die Stimmung hingegen bei den Telekom-Aktionären. Dank prächtiger Geschäfte der Tochter T-Mobile USA präsentierten die Bonner starke Zuwächse beim Umsatz und Nettogewinn. Die Dividende soll von 2015 bis 2018 im Schnitt jährlich um zehn Prozent steigen. Bis 2018 wurde zudem eine Mindestgewinnbeteiligung von 50 Cent je Aktie versprochen – genau so viel wie für das vergangene Jahr. Auch Bayer meldete dank reger Nachfrage im Gesundheitsgeschäft und der Agrarchemie gute Zahlen und will 2015 weiter wachsen.

Renminbi im Bann der Geldpolitik

Chinas Wirtschaft kann sich dem deflationären Trend der Weltwirtschaft nicht entziehen, auch wenn ihre Wachstumsraten mit rund sieben Prozent immer noch beachtlich sind. Die Chinesen fürchten eine weitere Konjunkturabschwächung und einer der Gründe hierfür liegt in der starken Währung. Der Renminbi konnte auf handelsgewichteter Basis und bereinigt um die Inflationsrate um 26 Prozent in den vergangenen vier Jahren gegenüber den Währungen ihrer Haupthandelspartner zulegen. Zur Einordnung: Der US-Dollar ist auf derselben Basis lediglich um 12 Prozent gestiegen. Die starke Währung drückt auf die Inflation und könnte wie in anderen Ländern dafür sorgen, dass China eine Reflationierung anstreben könnte, indem sie ihre Währung durch weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen schwächt. Weiterlesen

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Market View vom 25. Februar 2015

Ohne Notenbanken geht es nicht

DAX, Dow Jones & Co. haben nach der positiv aufgenommenen Rede von Janet Yellen vor dem Bankenausschuss des Senats neue Rekordstände erklommen. Nach ihren Aussagen dürfte eine Zinsanhebung im ersten Halbjahr unwahrscheinlich sein. Vielleicht kommt es sogar im zweiten Halbjahr nicht zu einer Erhöhung. Das dürfte der Fall sein, wenn die Wirtschaftsdaten aus den USA weiter schwächeln. Von den großen US-Indizes hat einzig der Nasdaq Composite keinen Rekord erreicht, bis zur Bestmarke sind es aber weniger als zwei Prozent. Immerhin setzte der US-Tech-Index seine Gewinnserie fort und erreicht zum zehnten Mal hintereinander einen Tagesgewinn – so viel wie seit Mitte 2009 nicht mehr. Damals gab es im Nasdaq eine Serie von 12 Tagesgewinnen. Weiterlesen

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Market View vom 9. Oktober 2014

Wende beim DAX

Der DAX hat am Mittwoch minimal unterhalb der 9.000er-Marke geschlossen, doch in den USA klettern die Kurse nach 20 Uhr deutlich. Grund – das Protokoll der FED-Sitzung. Die Mitglieder warnten, dass eine Abkühlung der Weltkonjunktur auch ein Risiko für die US-Wirtschaft sei, hieß es in dem am Mittwochabend veröffentlichten Protokoll (“Minutes”) der letzten Fed-Sitzung vom 16.-17. September. Nach dieser Sitzung hatten sich die Hinweise auf eine Abschwächung der Weltkonjunktur noch verstärkt -dies lässt schon für das nächste Protokoll und die weiteren Verlautbarungen der nächsten Wochen einiges ahnen. Zudem wurde auch eine Änderung des Zinsausblickes abgelehnt – mit anderen Worten, eine Zinsanhebung ist erst einmal nicht in Sicht. Bisher erwartet der Markt überwiegend eine erste Leitzinsanhebung Mitte 2015 – selbst das halten manche für fraglich. Heute nun könnten in Deutschland Aktien gesucht sein, die gestern noch auf den Verliererlisten standen. Continental, Lufthansa, Commerzbank und Infineon waren zuletzt am DAX-Ende, dies könnte sich drehen.

Edelmetalle – Oktoberbilanz

Unter den Edelmetallen hatte sich Palladium im September weit von den 900-Dollar-Hochs zurückgezogen, war deutlich bis 766 Dollar gefallen und gestern auch kaum verbessert. Der Goldpreis dagegen ist an der Marke von 1.190 Dollar zum Halt gekommen, hat bei 1.207 Dollar nun minimal Luft. Bei Silber dagegen verkümmert die Zwischenerholung, mit 17 Dollar liegt der Preis kaum über seinem Mehrjahrestief, zu schlecht wird vor allem die industrielle Komponente gesehen. Die Ölpreise dagegen ziehen nach den FED-Minutes deutlich an, bremsen ihren Abwärtstrend und notieren wieder bei 94 und 91 US-Dollar – der Spread ist auf nur noch drei Dollar gesunken.

Devisenmarkt pro Euro

Unter den Devisen schaffte der Euro den Sprung wieder über 1,27 Dollar, auch dort stoppte der Abwärtstrend. Auch Euro-Yen und Euro-Pfund haben sich bei 137 Yen und 0,7877 Pfund gefangen. Um 13 Uhr gibt die englische Notenbank das Ergebnis ihrer Sitzung bekannt. Zuletzt ist das britische Pfund gegenüber dem Dollar gefallen, weil ein Mitglied der englischen Notenbank gesagt hatte, die Wirtschaft sei möglicherweise noch nicht stark genug, um die Zinsen anzuheben. Die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe folgen um 14.30 Uhr.  Morgen früh wird China die Daten zum Geldmengenwachstum veröffentlichen. Eine weitere Verlangsamung des Wachstums würde auf eine anhaltende Abkühlung der Wirtschaft hindeuten.

Zalando noch immer teuer

Noch immer sind Zalando und Rocket Schwergewichte, doch der Kurs bröckelt von Tag zu Tag. Zalando kommt auf eine Marktkapitalisierung von 4,29 Mrd. Euro, bei einem Streubesitzanteil von rund 22 Prozent. Rocket Internet von den Samwers-Brüdern bringt 5,22 Mrd. Euro auf die Waagschale, der Free-Float-Faktor bei dem E-Commerce-Inkubator ist ähnlich hoch wie bei Zalando. Aus Internet-Sicht ist nur der TecDAX-Konzern United Internet mit einer Marktkapitalisierung von 6,66 Mrd. Euro größer. Das über zahlreiche digitale Geschäftsmodelle erfolgreiche Verlagshaus Axel Springer kommt auf einen Börsenwert von 4,43 Mrd. Euro. Ralph Dommermuth, Vorstand und Gründer von United Internet, gilt als besonnener Investor ohne große Attitüden. Kurz vor dem Börsengang von Rocket Internet hat sich United Internet für insgesamt 435 Mio. Euro mit 7,9 Prozent (nach Verwässerung durch das IPO) bei den Berlinern beteiligt. Gemessen an den aktuellen Aktienkursen liegt er damit nun leicht hinten. Die Höhe des Kaufpreises wird sich Dommermuth genau überlegt haben. Kaum jemand kennt den Markt so gut wie er. Zumindest das spricht dafür, dass langfristig orientierte Investoren sich die Rocket-Aktie durchaus einmal näher anschauen können, so schätzt Gereon Kruse von boersengefluester.de.

Die oben erwähnten Markteinschätzungen und Inhalte spiegeln ausschließlich die Meinung des Autors wider und nicht die von ayondo. Dieser Service ist ausschliesslich zu Informationszwecken bestimmt und stellt keine Beratung oder Investmentempfehlung dar.

 

 

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Market View vom 21. Mai 2014

Bank of Japan hält die Füße still

Im frühen asiatischen Handel sind keine bedeutenden Impulse auszumachen. Die meisten Märkte gaben wie die US-Börsen zuvor leicht ab. Auch die mit Spannung erwartete Entscheidung der japanischen Notenbank war kein Aufreger. Sie hat beschlossen, ihre ultra-laxe Geldpolitik beizubehalten, aber nicht noch weiter auf die Liquiditätstube zu drücken. Sie sieht die japanische Wirtschaft auf dem Weg der Besserung. Sorgen könnte der Yen künftig bereiten, sollte dieser seinen Aufwärtstrend fortsetzen. Doch die Marke von 101 Yen hat heute gehalten. Weiterlesen