0

DAX – Analyse von Feingold Research

DAX: Gefährlicher Mix für Bullen und Bären

Auf den ersten Blick sieht die Lage für den DAX noch recht gut aus. Zuletzt wurde der Markt wiederholt an der stark beachteten 200-Tage-Linie gekauft, die Konsolidierung verläuft bisher vergleichsweise harmlos. Auch die Bewertung spricht für den deutschen Aktienmarkt. Dennoch sollten Anleger in den kommenden Wochen ganz besonders aufmerksam sein. Weiterlesen

0

Deutsche Bank – Analyse

Deutsche Bank – die 52 Billionen Euro-Herausforderung

Der Absturz an den Aktienmärkten nimmt historische Ausmaße an, ein Ende der Talfahrt ist nicht in Sicht. Bewertungen und als solide eingestufte Unterstützungen spielen kaum noch eine Rolle, Flucht in Sicherheit lautet die Parole. Vor allem der Finanzsektor bereitet mal wieder Kopfzerbrechen, und die Aktie der Deutschen Bank spielt dabei die unrühmliche Hauptrolle. Weiterlesen

0

Gold – Analyse

Gold: Mehr als nur eine Bärenmarktrally?

Schlechter hätte der Jahresauftakt an den Aktienmärkten kaum ausfallen können. Eine tragfähige Bodenbildung ist bei den wichtigsten Indizes noch nicht in Sicht. „Sichere Häfen“ sind gefragt, Gold zählt zu den wenigen Gewinnern der vergangenen Wochen. Seit dem Tief von Mitte Dezember legte der Kurs um rund neun Prozent zu und eroberte in dieser Woche auch die fallende 200-Tage-Linie zurück. Wenig überraschend, denn einige wichtige Einflussfaktoren haben sich zuletzt positiv für das Edelmetall entwickelt.   Weiterlesen

0

Amazon – Wunschanalyse

Kursrakete wird zur Glaubensfrage

Verglichen mit den europäischen Aktienmärkten bleiben die US-Börsen sehr sportlich bewertet. Natürlich gilt es hier etwas genauer hinzuschauen, vor allem bei den Technologieaktien, für die Anleger trotz der jüngsten Korrektur noch tief in die Tasche greifen müssen. Bestes Beispiel ist Amazon. Für das laufende Jahr rechnen Analysten mit einem Ergebnis von 1,60 Dollar. Damit liegt das KGV jenseits der 300er-Marke. Selbst bei einem für das kommende Jahr unterstellten kräftigen Anstieg auf 4,90 Dollar pro Aktie wäre der Faktor immer noch überdurchschnittlich hoch. Die Amazon-Aktie ist daher gerade unter Bewertungsaspekten ein heißes Eisen und eine Glaubensfrage, ob die erhofften Gewinnsteigerungen auch wirklich erzielt werden.

Hingegen kann der Blick auf den Kursverlauf durchweg überzeugen. Gegenüber dem Nasdaq 100 trumpfen die Papiere bereits seit Jahresbeginn mit einer klaren Outperformance auf und bietet somit Relative Stärke. Abgesehen von einer kleinen Konsolidierung im vergangenen Jahr weist die 200-Tage-Linie seit 2009 aufwärts und untermauert somit den langfristig intakten Aufwärtstrend. Nur der aktuell recht weite Abstand zum Durchschnitt von rund 28 Prozent bremst die Avancen auf der Oberseite. Bereits in 2010 und 2013 gönnten sich die Papiere bei einer ähnlichen Differenz eine Atempause. Solange aber die kürzlich bestätigte erste Nachfragezone um 450 Dollar nicht unterschritten wird, bleiben die Aussichten bullish. Oberhalb von 540 Dollar dürfte ein neuer Aufwärtsimpuls erfolgen, neue Barrieren müssen sich dann erst noch ausbilden. Auch hier gilt es auf den Abstand zur 200-Tage-Linie zu achten. In den vergangenen Jahren war maximal Luft bis rund 35 Prozent. Anleger sollten zudem beachten, dass die Aktie oft große Kurslücken reißt, wenn die Bilanz vorgelegt wird. Die Zahlen zum dritten Quartal werden in rund fünf Wochen erwartet. Größere Risiken sind aus charttechnischer Sicht hingegen nicht zu erkennen. Erst wenn der Kurs unter die 200-Tage-Linie fällt sowie das Ausbruchsniveau um 390 Dollar, trüben sich die Aussichten deutlich ein.

amazon_ayondo

Stimmen Sie jetzt ab, welchen Basiswert Feingold Research kommende Woche genauer unter die Lupe nimmt!

UPDATE: Die Abstimmung ist beendet. Die Mehrheit der Leser wünscht sich diese Woche eine Analyse des DAX-Index. Am 24.09.2015 finden Sie diese hier bei uns im Blog. Viel Freude beim Lesen!
 
Autor: Feingold Research

Die oben erwähnten Markteinschätzungen und Inhalte spiegeln ausschließlich die Meinung des Autors wider und nicht die von ayondo. Dieser Service ist ausschliesslich zu Informationszwecken bestimmt und stellt keine Beratung oder Investmentempfehlung dar.

0

WTI – ayondo Wunschanalyse

Nicht nur an den Aktien- und Devisenmärkten bleibt die Volatilität weiterhin sehr hoch, auch am Ölmarkt zeigt sich deutlich die Unsicherheit der Investoren. Schaut man auf die reinen Performance-Daten, ist die Ausgangslage für das schwarze Gold eindeutig. Seit Jahresbeginn büßten Brent und WTI zwischen 14 bis 19 Prozent ein, auf Sicht von zwölf Monaten sind es gut 50 Prozent. Auch die kräftige Erholung von Ende August, als beide Ölsorten den stärksten Drei-Tagesanstieg seit 1990 zeigten, wurde inzwischen wieder zur Hälfte korrigiert. Ein Großteil der kurzen Rally dürfte auf einen klassischen Short-Squeeze zurückzuführen sein. Viele Investoren setzten auf weiter fallende Kurse und wurden vom Anstieg überrascht. Short-Positionen mussten geschlossen werden, was die Notierungen weiter nach oben führte. Erst allmählich scheint den Akteuren zu dämmern, dass sich an der Ausgangslage nichts verändert hat. Nach wie vor ist das Angebot an den Weltmärkten deutlich größer als die Nachfrage. Eine nachhaltige Preiserholung ist erst dann möglich, wenn verstärkt Signale zu erkennen sind, dass sich das Überangebot verringert. Aktuell sieht die Lage ganz anders aus. Einer neuen Einschätzung der US-Energiebehörde EIA zufolge wird die globale Ölnachfrage im kommenden Jahr geringer ausfallen als bisher angenommen. Selbst wenn die Preise wieder anziehen sollten, dürfte die Erholung nur kurz sein, weil zunehmend mehr Schieferölproduzenten in den USA wieder profitabel arbeiten könnten.

Auch von der charttechnischen Seite bleiben die Aussichten klar negativ. Auf allen relevanten Zeitebenen weisen die Trends nach unten. Zuletzt scheiterte die Erholung an der 50 Dollar-Marke. Erst wenn die runde Schwelle zurückerobert wird, steigen die Chancen für weiter anziehende Kurse bis 55 und 60 Dollar. Dennoch bleiben die Risiken auf der Unterseite vorerst begrenzt, denn die Öl-Bullen haben einen Trumpf im Ärmel: In den vergangenen 115 Jahren hat der Ölpreis eine einmal durchbrochene Handelsspanne anschließend nicht wieder in Anspruch genommen. Rund 25 Jahre scheiterte WTI an der 40er-Marke, erst vor rund zehn Jahren gelang der Ausbruch. Beim Crash 2009/10 bestätigte WTI den Bereich per Monatsschluss. Auch vor wenigen Tagen prallte der Kurs von der runden Marke erneut nach oben ab. Solange die Schwelle per Monatsschluss weiter verteidigt wird, bleibt eine Seitwärtsbewegung zwischen 40 bis 60 Dollar mittelfristig das wahrscheinlichste Szenario.

 

wti

Stimmen Sie jetzt ab, welchen Basiswert Feingold Research kommende Woche genauer unter die Lupe nimmt!

UPDATE: Die Abstimmung ist beendet. Die Mehrheit der Leser wünscht sich diese Woche eine Analyse der Amazon Aktie. Am 17.09.2015 finden Sie diese hier bei uns im Blog. Viel Freude beim Lesen!

Autor: Feingold Research

Die oben erwähnten Markteinschätzungen und Inhalte spiegeln ausschließlich die Meinung des Autors wider und nicht die von ayondo. Dieser Service ist ausschliesslich zu Informationszwecken bestimmt und stellt keine Beratung oder Investmentempfehlung dar.