Gewinner im Kurzinterview – Social Trading Meisterschaft

23 Real Money Trader konnten sich im Rahmen der ayondo Social Trading Meisterschaft* gegen insgesamt 101 Mitstreiter durchsetzen und sich so in das höchste Level handeln. Um Ihnen einen näheren Einblick in die neuen Level 5-Trading Profile zu gewähren, haben wir um ein Interview** gebeten.

Im Folgenden die Antworten der Gewinnerprofile OptischerTrader1SheridanNeoWaves und Systemtrader.

OptischerTrader1, wie kamen Sie zum Trading?

Ich kam zunächst durch meine berufliche Tätigkeit als Rechtsanwalt mit dem Thema Hedging und Absicherung in Berührung, was mich zu einer Beschäftigung mit den Finanzmärkten, insbesondere zunächst dem Optionsmarkt (hier: EUREX), führte.

Wie sieht Ihre Handelsstrategie aus?

Ich identifiziere anhand stochastisch ermittelten, voraussichtlich auftretenden täglichen Schwankungsbreiten die Volatilität am Markt. Diese können ausschlagen und in sogenannte „unfair value“ Zonen laufen, die Korrektur hin zum Mittelwert nutze ich für mein Trading. Diesen Ansatz kombiniere ich mit diversen (Stimmungs-)Indikatoren, wie z.B. dem EUWAX-Sentiment, das zusätzlich als sog. Kontra-Indikator dienen kann, auch um die Strategie weiter abzurunden bzw. zu verfeinern.

Wie gestaltet sich Ihr Risikomanagement?

Ich achte grundsätzlich auf ein ausgewogenes und flexibles Risk- und Moneymanagement: Verluste sollen möglichst begrenzt und Gewinne in einem gewissen Rahmen laufen gelassen werden. Allerdings ist es auch Teil meiner Strategie in bestimmten Situationen ggf. auch im Verlust noch nachzukaufen (also zu „verbilligen“). Dies geschieht nur dann, wenn bestimmte, im vorhinein anhand aktueller Tages-Volatilitäten festgelegte Parameter dies erlauben bzw. als nützlich und erfolgversprechend anzeigen. In jedem Fall gibt es aber immer ein absolutes Tages-Verlustlimit, bei dem sofort der Handel beendet wird, um aufgelaufene Verluste strikt zu begrenzen.

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Sheridan, wie kamen Sie zum Trading?

Zu Beginn des Jahrtausends habe ich begonnen mich mit den Finanzmärkten zu beschäftigen und habe erste Aktien erworben.

Da es in fallenden oder seitwärtslaufenden Märkten mit längerfristigen Investments nach klassischem „buy-and-hold“-Ansatz zeitweise nicht möglich ist Gewinne zu erzielen, habe ich mir entsprechendes Wissen in Bezug auf Trading angeeignet, um auch in diesen Marktphasen profitabel zu sein.

Ich bin dann über Zertifikate, Optionsscheine, etc. schließlich zu CFDs gekommen und verwende diese nun als mein bevorzugtes Trading-Werkzeug.

Wie sieht Ihre Handelsstrategie aus?

Ich analysiere zusätzlich zum fundamentalen Marktumfeld die aktuellen Sentiments sowie die aktuelle Markttechnik und entwickle hieraus chancenreiche Tradingideen auf zumeist mittel- bis langfristiger Zeitebene. Ich handele sämtliche Anlageklassen, hauptsächlich jedoch Indizes.

Wie gestaltet sich Ihr Risikomanagement?

Die von mir entwickelten Tradingideen müssen sich mit aussichtsreichen Setups mit den dazugehörigen benötigten Risikokennziffern in Bezug auf Positionsgröße, Einstieg, Stop-Loss, Take-Profit und Haltedauer umsetzen lassen – ist dies aufgrund des aktuellen Marktumfelds nicht möglich, wird entsprechend kein Trade eingegangen.
Des Weiteren achte ich durch das Verständnis von Intermarkets und deren Korrelationen darauf kein gehäuftes Risiko einzugehen.

Die konkrete Umsetzung des beschriebenen Risikomanagements zeigte sich u.a. in den ersten Tagen des Februars diesen Jahres: Während die Aktienmärkte zeitweise deutlich korrigiert haben, zog dies keine signifikanten negativen Konsequenzen für mein Profil nach sich, obwohl ich entsprechende DAX-Trades in diesem Zeitraum durchgeführt habe.


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NeoWaves, wie kamen Sie zum Trading?

Ich habe ein abgeschlossenes Studium in BWL, daher gehören Finanzmärkte zu meinem Wissensbereich.

Im Zuge der EU-Krise, insbesondere der Marktturbulenzen aufgrund von Griechenland im Jahre 2011, begann ich mich intensiv mit den Märkten zu beschäftigen. Dabei reizte es mich herauszufinden, ob ich Kursbewegungen antizipieren kann, um davon zu profitieren. So begann ich alles Nötige rund um das Trading zu erlernen.

Wie sieht Ihre Handelsstrategie aus?

Meine Handelsstrategie basiert auf der technischen Analyse. Dabei war es von Anfang an mein Ziel herauszufinden, wie die großen Marktteilnehmer den Markt analysieren. Seitdem ich mehrere Analysen nach dem Elliott-Wellen Prinzip von großen Banken wie Goldman Sachs gesehen habe, handele ich die Märkte nach den Elliott-Wellen (in Verbindung mit Fibonacci).

Diese geben die Einstiegs- und Ausstiegsmarken vor, an denen ich nach weiteren Signalen wie Kurs- oder Kerzenmustern oder RSI-Divergenzen schaue. Ich konzentriere mich also darauf möglichst die selben Trendwende- oder Trendfortsetzungsmarken zu erkennen, wie die großen Marktteilnehmer, denn nur diese können die Kurse bewegen.

Wie gestaltet sich Ihr Risikomanagement?

Das Risiko pro Trade liegt zwischen 0,2% und ca. 2%. Die Positionsgröße im Volatilitätsindex beträgt nicht mehr als 10% vom Depot, jedoch ist der Stop Loss weiter gesetzt.

Positionen, die ins Plus laufen, werden zügig mit einem Stop auf Einstand abgesichert. Ich nutze bei den meisten Positionen einen engen Stop Loss, da Elliott-Wellen keine weiten Stops erfordern, weil ich nur an den sogenannten „Make or Break“ Marken handele, d.h. entweder der Trade läuft sehr zügig nach dem Einstieg ins Plus oder ich schließe ihn manuell oder automatisch durch den gesetzten Stop Loss, je nach Potenzial der Tradingidee.

Ich vermeide es Verlustpositionen auszusitzen, da dies ein hohes Risiko für den Totalverlust birgt. Meine Positionsgröße ist an die Volatilität angepasst (hohe Volatilität = kleinere Positionsgrößen / niedrige Volatilität = höhere Positionsgrößen), damit hohe Kursschwankungen mein Depot nicht nach unten reißen können.


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Systemtrader, wie kamen Sie zum Trading?

Nach dem Kauf von Rentenpapieren kam beim Handel mit Aktien schon bald die Frage auf, was zu tun sei, wenn man einen Markt oder einen Basiswert für überbewertet hält. Verkaufen, ok, und dann? Nur das Trading inkl. der Möglichkeit von Leerverkäufen bot eine mögliche Lösung.

Wie sieht Ihre Handelsstrategie aus?

Mehrere Handelsstrategien sind im Einsatz. Ziel ist es, eventuelle Schwächephasen einer Strategie durch andere abfedern zu können. Alle Strategien basieren auf statistischen Auswertungen von historischen Daten.

Wie gestaltet sich Ihr Risikomanagement?

Das Risiko eines jeden Trades (in Prozent des Kapitals) ist vorab definiert. Es richtet sich nach der jeweiligen Strategie: Strategien mit tieferen Verlustphasen in der Vergangenheit bedingen weniger Risiko pro Trade, andere gestatten ein etwas höheres Risiko pro Trade.

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*Es gelten die Teilnahmebedingungen
** Die Antworten der Kurzinterviews stammen von den jeweiligen Signalgebern. ayondo übernimmt keine Haftung für die getätigten Angaben. Es erfolgt keine Prüfung, ob die Antworten/Beschreibung mit der tatsächlich zur Anwendung kommenden Handelsstrategie im Einklang steht. Ein Vergleich zwischen der Beschreibung und der Transaktionshistorie kann Aufschluss darüber geben, inwiefern diese übereinstimmen.

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